Studentensituation, Wahlplakate und die Studiengebühren
Wenn Papi genug Geld hat, um seinem Nachwuchs jahrelang den Lebensunterhalt zu finanzieren, hat er meistens auch genug Connections, um einen unprekären Berufeinstieg zu ermöglichen. Ich kenne jede Menge “Juristen”, die ihr Examen versiebt haben und an der Uni von vorne rein falsch waren, jetzt aber in Papas Kanzlei einem höher qualifizierten und intelligenteren Arbeitersprössling den Platz wegnehmen.
Dem bleibt dann anscheinend nur folgendes: Tagsüber Praktikum, abends kellnern.
Ein paar wenige, die schicke unbezahlte Praktika machen, anstatt einen weniger glamourösen bezahlten Job anzunehmen, gibt es aber wohl schon. Auf Wahlplakaten (unten eine gute Seite zum Druck solcher und anderer Plakate) wird überall das tolle Wahlversprechen ,,weniger Studiengebühren” angepriesen und doch kommt es zu keiner Durchsetzung. In NRW aber (Artikel dazu) ist es nun endlich soweit. Auch in Hessen war dies der Fall und ich hoffe, dass es bald über alle Bundesstaaten verläuft.