Archive for May, 2011

Studium in den USA

Bei der Wahl des Auslandstudiums fällt die Wahl vieler Studenten nicht selten auf Amerika bzw. genauer gesagt, die USA. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass dort die Bildungspolitik sehr verschieden ist und die Kosten für ein Studium ganz unterschiedlich ausfallen können.

Als Erstes ist natürlich die Dauer des Studiums relevant. Ein ein- oder zweisemestriger Aufenthalt an einer amerikanischen Universität ist mit einem kompletten Studium nicht zu vergleichen.
Dann gilt es die Studiengebühren der einzelnen Universitäten zu beachten. Da die USA keine einheitlich vorgeschriebenen Studiengebühren besitzen, ist es Sache der Universität, diese festzulegen. Diese können stark schwanken, je nach Staat und Qualität sowie Ruf der Universität.
Für die „gewöhnlichen“ Colleges und Universitäten sind Preise von 10 000$ pro Jahr, inklusive Bücher, Wohnung und eventuell Verpflegung oft die Untergrenze, da diese Universitäten meist wenig Geld zur eigenen Finanzierung haben und auf die Gebühren angewiesen sind. An der University of Minnesota in Twin Cities liegt der Preis pro Jahr ungefähr auf diesem Niveau. Rechnet man mit einer Studienzeit von 5 Jahren, käme man also auf mindestens 50 000 $ - das entspricht derzeit etwa 35450 €.
Nicht hinzugerechnet sind dabei Flüge in die Heimat, Lebensgestaltung etc. So teuer das erscheint, ist es für eine Universität in den USA noch verhältnismäßig günstig: Die University of Madison in Wisconsin verlangt bereits über 20 000 $ und Spitzenuniversitäten wie Havard, Yale oder Chicago verlangen häufig zwischen 32 000 und 35 000 US-Dollar pro Studienjahr. Wohnung inbegriffen. Bei fünf Jahren Studienzeit käme man also auf weit über 150 000 $ allein an Studienbeiträgen. Die perfekte Ausstattung und hoch qualifizierte Lehre und Forschungsarbeit, die einem an solchen Universitäten zu Teil wird, machen diese Preise allerdings zumindest teilweise nachvollziehbar.
Billigere Möglichkeiten bieten die sogenannten Community Colleges, bei denen es sich um staatliche Einrichtungen handelt, die auch der nicht so gut situierten Bevölkerung eine höhere Bildung ermöglichen sollen. Diese kann man theoretisch auch mit einer Lehre oder Berufsausbildung besuchen und zwei Studienjahre absolvieren um danach an eine „richtige“ Universität zu wechseln, um dort in weiteren zwei Jahren den Bachelor-Abschluss zu machen. Viele einheimische Studenten nutzen diese Möglichkeit zum Sprung in die Bildungslaufbahn.
Die Preise orientieren sich hier an der Anzahl der in Seminaren erarbeiteten Creditpoints und sind um einiges erschwinglicher, ein Community College in Washington State verlangt zwischen 70 und 90$ pro Punkt. Bei einem Preis von 80$ pro Credit käme man bei zwei Studienjahren mit je 30 Credits pro Semester auf 9600$ reine Studienbeiträge.

Ob der hohen Kosten, die für internationale Studenten oft noch teurer sind als für US-Bürger ist es ratsam, sich nach Sponsoren umzuschauen. Universitäten in den USA geben zwar meist nur selten Stipendien an Auslandsstudierende, aber in Deutschland wie auch den USA bieten sich oft mehr Möglichkeiten, Gelder aufzutun, als man auf den ersten Blick glaubt.

Zu beachten ist letztendlich auch noch, dass man mit einer deutschen Hochschulreife nur in Ausnahmefällen direkt ein Studium an einer amerikanischen Universität beginnen kann, ohne vorher zwei Jahre „Undergraduade“ Kurse zu besuchen, die den beiden College-Jahren amerikanischer High-School Absolventen entsprechen. Diese sind für die meisten internationalen Studenten nicht zweckmäßig, kosten aber den vollen Studienpreis. Daher ist es ratsam, ein Studium im eigenen Land zu beginnen, um anschließend direkt Zugang zu den Hauptkursen zu bekommen.

Wie findet man einen geeigneten Nachhilfelehrer

Fast jeder kennt das Problem, dass es einfach in einem oder mehreren Fächern in der Schule nicht so läuft, wie man es gerne hätte. Doch dann darf man sich nicht hängen lassen, nicht resignieren, sondern man muss sich in diesem Fach besonders anstrengen, oder vielleicht sogar nach einem geeigneten Nachhilfelehrer umsehen. Doch wie macht man das am besten? Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

1. Anzeigenblatt
Schauen Sie sich die Anzeigen in ihrer Regionalzeitung oder anderen Zeitschriften aus ihrer Region an. Dort gibt es häufig Schüler oder Studenten, allerdings aber auch professionelle Agenturen, die Schülern ihre Hilfe anbieten. Über den Preis muss man dann meist mit dem Inserator persönlich reden, meist ist dieser auch auf Verhandlungsbasis.

2. Selbst inserieren
Sollten Sie im Anzeigenblatt nicht fündig werden besteht auch die Möglichkeit, dass sie selbst eine Anzeige aufgeben. Für einen meist geringen Preis können Sie genau angeben, für welches Fach und für welche Klassenstufe Sie Hilfe benötigen. Geben Sie in diesem Fall ihre Handynummer an und es werden sich bestimmt einige Interessenten helfen.

3. Beziehungen

Hören Sie sich in ihrem Bekannten- und Freundeskreis sorgfältig um, vielleicht kennt ja jemand einen guten Nachhilfelehrer, der noch Zeit für einen weiteren Schüler hätte. Oft werden Nachhilfelehrer über Bekannte oder Freunde vermittelt. Bei dieser Möglichkeit können Sie auch sicher sein, dass der Lehrer nicht völlig untauglich ist, da die Bekannten ja Erfahrungen haben und den Lehrer, den sie Ihnen vermitteln hoffentlich kennen.

4. Schule

Fragen Sie mal in der Schule nach. Am Lehrerzimmer können Sie die Lehrer fragen, ob sie einen Schüler in ihren Kursen oder Klassen haben, der gute Noten hat. Der Lehrer kann Ihnen dann auch sagen, ob er den Schüler für einen geeigneten Nachhilfelehrer hält. Außerdem wäre der Lehrer dann direkt in der Lage den Schüler zu fragen, ob er Interesse daran hat, Nachhilfeunterricht zu geben. So kann der erste Kontakt hergestellt werden, und auch in diesem Fall können Sie sich sicher sein, dass es sich um einen geeigneten Nachhilfelehrer handelt.

5. Internet

Auch im Internet kann man mithilfe von Suchmaschinen zum Nachhilfelehrer kommen. Suchen Sie einfach mal nach “Nachhilfelehrer” und Sie erhalten viele Homepages, auf denen Nachhilfelehrer ihre Hilfe anbieten, oder auf denen Sie selbst wieder inserieren können. Hauslehrer.de bietet beispielsweise Nachhilfe in vielen Städten Deutschlands an.